MUTTER SPRICH, KÖLN, 16.12.25

Mutter, sprich
Konzept, Text & Regie: Elissavet Hasse
Dauer: ca. 55 Minuten
Mitwirkende: Schauspielerin Shermin Bauer
Ort: Horizont Theater in Köln
Aufführungszeitraum: 16. und 17. Dezember 2025 um 19:00 Uhr
Tickets über: https://www.qultor.de/veranstaltungen/mutter-sprich
Inhaltliche Skizze: Mutter sprich ist ein Monolog von Elissavet Hasse, gespielt von der Schauspielerin Sherim Bauer. Inspiriert von autobiografischen Erfahrungen zeichnet das Stück ein schonungslos komisches und zugleich berührendes Bild einer Mutter-Tochter-Beziehung im Wandel. Zwischen bissigem Humor und schmerzhaften Erinnerungen entfaltet sich die Geschichte einer Mutter in Nordgriechenland, die einsam zurückbleibt, und einer Tochter, die im Ausland lebt und mit der Last von Erwartungen, Vorwürfen und unausgesprochenen Sehnsüchten ringt.
MEIN VATER JAKOB , ATHEN 13.11.25
Das Monodrama basiert auf der Geschichte der Tochter des berühmten griechischen Schriftstellers Iakovos Kambanellis, der als junger Mann 2,5 Jahre im Konzentrationslager Mauthausen interniert war. Trotz der schrecklichen Erlebnisse sprach er nur ungern mit seiner Familie über diese Zeit. Sein Schweigen symbolisiert die Erfahrungen vieler Kinder und Enkelkinder von Überlebenden des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts, die erst nach dem Tod ihrer Eltern oder Großeltern durch Medien oder andere Quellen von deren Erlebnissen erfahren haben.

ICH BIN EIN GASTARBEITERKIND, KÖLN 09.06.24


WIEDER KIND WERDEN, KÖLN 09.03.24

Das Theaterprojekt „Wieder Kind werden“ ist die Fortsetzung der langjährigen Kunstreihe „Rote Utopie“, die seit 2011 das Leben von Künstler*innen aus dem ehemaligen Ostblock thematisiert. In dieser neuen Produktion erzählen wir die bewegende Geschichte zweier ukrainischer Flüchtlingsfrauen, Antonina Bashkina, die Mutter, und Kateryna Nazemsteva, die Tochter. Beide Schauspielerinnen spielen größtenteils ihre eigenen Erfahrungen und bringen die kontinuierliche künstlerische Reise unserer „Rote Utopie“-Reihe zum Ausdruck.

Mein Nachbar Mo (Hammed) Theateraufführung
Der Titel verrät einiges über die Diskrepanz der persönlichen Assoziation, die wir mit dem Namen Mo oder Mohammed haben. Mo scheint ein hipper junger Mensch zu sein, der ein Piercing trägt, linksorientiert ist, sich vegan ernährt und aktivistisch engagiert ist. Bei Mohammed dagegen ist die Assoziation eine andere: „ein Araber“. Ja, was macht das mit mir, mit uns? Welche Bilder, Gedanken oder Vorurteile gehen uns dabei durch den Kopf? Was ist das überhaupt für ein Mensch, fragen wir uns das oder schieben wir Mohammed in eine Schublade?
12. und 13. Oktober in Niehler Freiheit um 20:00 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht.
MEINE OMA, KÖLN, 26.12.2022

Meine Oma
Das Theaterstück versteht sich als Fortsetzung der Kunstreihe „Rote Utopie“, die sich mit erlebten und erzählten Geschichten aus der Zeit der Sowjet Union Ära befasst.
Drei Protagonistinnen, drei Schwestern, spielen, teils faktisch rekonstruiert, teils fiktiv, die Geschichte ihrer Oma innerhalb von vier Szenen. Ukrainische Volkslieder, ergänzen dramaturgisch diese Szenen. Sie werden zur Metapher für Unbewusstes, Wachstum und Wachstumsrhythmen. Jeder Szene folgt im Anschluss ein Dreiecks Gespräch, in dem innere Stimmen Raum finden und Interessenskonflikte sichtbar werden.
Termin : Am 30. Juni 2023 um 20:00 Uhr, in Kulturbunker Köln-Müllheim
Ein wunderbar rohes und intimes Kammerstück über die Geschwisterliebe und deren Zusammenhalt.
Zehn Monate nach Kriegsausbruch begegnet sich die drei Schwestern in Köln wieder. Die aufgestaute Sehnsucht nach Normalität entlädt sich gleich zu Beginn des Weihnachtsfestes.
Die schmerzhafte Geschwisterbeziehungen kommen immer wieder hoch. Die inszenierte Vertrautheit lässt die fast vergessene gemeinsame Kindheitserfahrungen wieder aufleben.
Die Großmutter, inspiriert von der Biografie der bekannten ukrainischen Opernsängerin Solomia Krushelnytska (1872 – 1952), die dieses Jahr 150 jährliches Jubiläum feiert, spielt für die dreier Beziehung einer entscheidenden Rolle. Wer von der drei Schwester war das Lieblingsenkelkind, oder wer hat die meisten Ähnlichkeiten, sind Fragen, die die drei Geschwister beschäftigen.
Die verlorene kulturelle Identität und Zugehörigkeit ist die zentrale Thematik. Das Stück ist teils fiktiv und teils biografisch.
Elissavet Hasse, die die Kunstreihe Rote Utopie im Jahr 2011 ins Leben gerufen hat, ist für Stück und Regie verantwortlich.

ITHAKA, KÖLN, 28.10.22

ITHAKA, MUSIKPERFORMANCE, PREMIERE AM 28.10.22 IM KUNSTHAFEN RHENANIA, KÖLN
Die Grundlage unserer Theater-Musik-Performance ist die Geschichte von Odysseus, der König von Ithaka aus der griechischen Mythologie, und seine Reise nach Ithaka, eine lange Reise, voller Abenteuer und Erkenntnissen.
Menschen, die auf der Flucht waren und auch eine lange Reise hinter sich haben, werden ihre Geschichte mittels Musik und Performance erzählen. Jeder verfügt über individuelle Lebenserfahrungen und Fähigkeiten, diese einzuschätzen und zu nutzen. Es geht um neue Lebenswege, um neue Heimaten, um neue Perspektiven und um neues Glück.
Musik-Theater-Projekt. Die Grundlage unserer Theater-Musik-Performance ist die Geschichte von Odysseus, der König von Ithaka aus der griechischen Mythologie, und seine Reise nach Ithaka, eine lange Reise, voller Abenteuer und Erkenntnissen.
Menschen, die auf der Flucht waren und auch eine lange Reise hinter sich haben, werden ihre Geschichte mittels Musik und Performance erzählen. Jeder verfügt über individuelle Lebenserfahrungen und Fähigkeiten, diese einzuschätzen und zu nutzen. Es geht um neue Lebenswege, um neue Heimaten, um neue Perspektiven und um neues Glück.
Das Stück wird auf autobiografischen Geschichten basieren und nach intensiven Gesprächen mit den Teilnehmenden erstellt. Die Proben werden durch Musiker*innen begleitet, die eine potentiell ähnliche Geschichte mitbringen.
Zentral wird uns die Frage beschäftigen, welche Bedeutung das Thema Ankommen für die einzelnen Künstler*innen hat und wie sich die Begriffe Abenteuer, Verantwortung, Sehnsucht und Begegnungen auf kreative Art und Weise und performativ aushandeln lassen.
ICH BIN EIN GASTARBEITERKIND, KÖLN, 29.10.20
Eine Initiative zum Thema Post-Migration
Die Initiative „Ich bin ein Gastarbeiterkind“ ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Künstlerinnen, Kulturschaffenden und Menschen mit eigener postmigrantischer Biografie. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Themen wie Migration, Erinnerungskultur, Zugehörigkeit, Identität und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Initiative entwickelt künstlerische und partizipative Formate an der Schnittstelle von Theater, Performance, dokumentarischer Arbeit und sozialem Dialog. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit individuellen Lebensgeschichten, die in kollektive künstlerische Prozesse übersetzt werden.
Bekannt wurde die Initiative insbesondere durch das gleichnamige Projekt „Ich bin ein Gastarbeiterkind“, eine performative Ausstellung und Bühnenarbeit über Kindheitserinnerungen, transgenerationale Erfahrungen und die sozialen Wunden von Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte. In verschiedenen künstlerischen Formaten – darunter Live-Performances, Installationen, Projektionen und Gesprächsräume – wurden verdrängte Wahrheiten und biografische Erfahrungen sichtbar gemacht.
Die Initiative arbeitet projektbezogen und vernetzt, in Kooperation mit Kulturorten, Communities und lokalen Partnern. Zielgruppen sind insbesondere Menschen mit Migrationsgeschichte, generationsübergreifende Gruppen sowie ein breites kulturinteressiertes Publikum.


Weitere Projekte:

HANS, ATHEN, 2017


DEINE GESCHICHTE, THESSALONIKI, 2015





AGONIA, KÖLN, 2013


Inkognito II, Köln 2011





