Über mich

Elissavet Tsoleridou Hasse wurde in Veria, Griechenland geboren und aufgewachsen.


In Köln lebend arbeitet sie als künstlerische Leiterin diverser Theater- und Tanztheaterproduktionen. Überdies initiiert und realisiert sie zahlreiche Kunstprojekte. Das aktuelle Projekt mit dem Titel „Ich bin ein Gastarbeiterkind“ feiert am 22.10.20 Premiere in Köln. „Hans, mitten in einem das Viele“ hat in Athen, 2017, Uraufführung und in Köln, 2019 Premiere gefeiert.


Zu ihren Projekten zählen die Reihe „Rote Utopie“ (Teil I im Alten Wartesaal am Hauptbahnhof Köln, 2011; Teil II in der Bühne der Kulturen, Köln, 2012; Teil II im Kunsthaus Rhenania in Köln, 2013) „Inkognito“ (2010, Museumsquartier am Neumarkt Köln) und Inkognito II (2011 im Sancta Clara Keller). Im Auftrag von Nichtregierungsorganisationen führte sie die Koordination verschiedener Projekte durch und organisiert Benefizveranstaltungen (u.a. für „Whip no child“).


Menschenrechte und Grundbedürfnisse bilden die Hauptthematik ihrer Arbeiten und ihre Projekte sind interkulturell und interdisziplinär. Sie engagiert sich sehr konsequent für Kunstprojekte mit sozialem Aspekt und hat zwei Projekte in der JVA Ossendorf realisiert „Bolero auf Zeit“ (2009) und „Ikaria“ (2009).


Über die darstellenden Künste hinaus ist Elissavet Hasse im Feld der bildenden Künste tätig als Kuratorin von Ausstellungen (u.a. „Zyklus“, Ausstellungshalle der Alten Feuerwache, 2007; „Subkulinaria“, Innenraum der Deutzer Brücke, 2008).
Im Rahmen etlicher ihrer Performances produzierte und inszenierte sie Videokunst, u.a. den Film „Die Kinder aus Ossendorf“ (2009), und den Film „Bolero auf Zeit“ vorgeführt vor der Aufführung des gleichnamigen Bühnenwerks (2009) und die Videokunst „Ravioli“ (2008). 

Die meisten Projekte von Elissavet entstehen in interdisziplinären Teams, die für jedes Projekt neu zusammengestellt werden. So fließen in die Projekte Methoden und Praktiken unterschiedlichster Disziplinen ein: Tanz, Schauspiel, Musik, Politologie, bildende Kunst, Geschichte, Philosophie und Videokunst. So entstehen – im Idealfall – komplexe Projekte mit unterschiedlichen Ebenen und Ausdrucksformen.